23. Juli 2017

OUTFIT / FLARED SLEEVES & DOUBLE DENIM


Könnt ihr glauben, dass es Juli ist und es nötig ist einen Strickpullover zu tragen? Irre. Obwohl die Temperaturen hier in Hamburg ganz offensichtlich immer noch nicht ihre Höchstgrade erreicht haben, wollte ich trotzdem an einem sommerlichen Look festhalten. Zumindest so halbwegs. 
Da greife ich gerne mal zu Off-Shoulder Blusen, da sie den Outfits gleich einen tollen sommerlichen Touch verleihen und es optisch zumindest ein wenig nach Wärme aussieht. Die Bluse ist ganz neu von Gina Tricot. Ich dachte mir, dass ein tolles Basic wäre, dass man schnell zu einer Jeans kombinieren kann, aber doch einen Hingucker an hat. Auch die Jeans ist von Gina Tricot und kam in derselben Bestellung. Ich liebe diesen Wechsel von hellen und blauen Jeansstoff und könnte sie mir auch wunderbar zu einem schlichten, weißen Shirt vorstellen. Wie findet ihr die Sachen?



Bluse - Gina Tricot
Hose - Gina Tricot
Schuhe - Adidas
Cardigan - &Other Stories

21. Juli 2017

FOOD / SUPER EINFACHES REZEPT FÜR EINEN RHABARBER & ERDBEER CRUMBLE

Happy Friyay ihr Lieben! Bevor es ins wohlverdiente Wochenende geht, habe ich noch ein kleines Rezept für euch, dass ihr beispielsweise direkt am Wochenende zum Frühstück ausprobieren könntet? Ich verspreche euch auch, dass es unglaublich einfach und sehr, sehr zeitsparend ist!
Wer mir auf Instagram folgt weiss, dass es letzten Winter so gut wie jedes Wochenende bei uns Apple Crumble  (hier geht es zum Rezept) zum Frühstück gab. Im Prinzip handelt es sich bei dem heutigen Rezept um eine Variation des Apple Crumble Rezepts, in welcher ich die Früchte passend zum Sommer ausgetauscht habe.


An dieser Stelle hole ich kurz ein wenig ausholen: Vor einigen Monaten bin ich zu einem Pressefrühstück von Frischepost eingeladen worden. Ehrlicherweise sagte mir das Unternehmen damals noch nicht so viel, aber Frühstücksevents klingen in meinen Ohren immer sehr gut. Vor Ort konnte ich meinen Augen kaum trauen: Das Frischpost-Team hatte ein riesiges Frühstücksbuffet mit unzähligen Stationen aufgebaut und zwar ausschließlich mit Produkten aus der Region. Das ist nämlich auch das Konzept der Marke. Sie beliefern ihre Kunden mit frischen Produkten aus dem Hamburger Umland. Richtig super oder?
Daraufhin durfte ich einige Wochen später den Frischepost-Service und ihre Produkte testen. Nachdem mich dieses mächtige Frühstücksbuffet ja schon mehr als überzeugt hatte, konnte ich praktisch nicht nein sagen.
Das Prinzip ist einfach: Auf der Frischepost-Website bietet das Unternehmen eine Auswahl an Lebensmittel aus der Region an, die dann online geordert werden können. Besonders cool sind die fertig zusammengestellten Boxen, die beispielsweise auf bestimmte Gerichte oder Themen abgestimmt sind.


Da ich ein sehr großer Frühstücksliebhaber bin, wollte ich unbedingt neben der Direkt vom Acker Box auch das Obstsortiment ausprobieren. Ich habe mir einen bunt gemischten Obstkorb bestellt und eine Woche lang verschiedenste Frühstücksvariationen ausprobiert.
Zusätzlich bestellte ich mir aber auch Rhabarber den ich bisher noch nie in meiner Küche zubereitet habe, obwohl ich ihn fertig verarbeitet in Kuchen oder Schorle einfach liebe. Da meine Stärken bekanntlich eher beim Backen, als beim Kochen liegen, wollte ich mich an einem Rhabarbercrumble versuchen. Passenderweise waren bei meiner Bestellung auch Erdbeeren dabei – die übrigens der Hit waren – und sich perfekt als zweite Hauptzutat machten.  Ihr könnt für eure Crumbles aber auch, ganz nach eurem Geschmack, andere Obstsorten wie Himbeeren mit Äpfeln kombinieren. Lasst euch doch einfach mal auf der Frischepost-Website inspirieren ;)


Nun aber zum Rezept. Für diesen Crumble braucht ihr folgende Zutaten:
ca. 500g Rhabarber / ca. 200g Erdbeeren / 75g kalte Butter / 70g Haferflocken / 70g Weizenmehl / 80g Zucker für den Teig / ca. 20g Zucker für das Obst

1.) Als allererstes heizt ihr den Ofen auf 220 Grad vor. 2.) Schält dann den Rhabarber und schneidet ihn in ca. 2 cm breite Stücke. Die Erdbeeren wascht ihr, entfernt die grünen Blätter und Stiele und schneidet sie klein. 3.) Für die Streusel zerteilt ihr die Butter in Stücke und vermengt sie dann mit den Haferflocken, dem Mehl und Zucker. Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, aber auch nicht zu trocken. Je nach dem könnt ihr einfach bisschen Butter oder Haferflocken ergänzen. 4.) Jetzt gebt ihr die Rhabarber- und Erdbeerstückchen schichtweise in die Auflaufform. Sprich eine Schicht Obst, dann Zucker drüber streuen, dann eine Schicht Teig. Den Teig krümelt ihr einfach darüber. In vielen Rezepten hatte ich gelesen, dass man noch zusätzlich Speisesäle verwenden solle, damit diese die Flüssigkeit des Rhabarbers bindet. Bei mir hat das aber auch wunderbar ohne funktioniert. Das  Schichten wiederholt ihr jetzt noch einmal. 5.) Backt den Crumble für ca. 20-30 Minuten im Ofen, bis die Streusel knusprig und leicht braun sind. Probiert am besten nach 20 Minuten einen Happen, dann merkt ihr ob der Teig schon durch ist. Und das wars auch schon :)




Und das Beste? Ich habe auch noch einen Gutschein für euch! Yay! Und zwar für Frischepost. Mit dem Gutschein FRISCHEPOST+BUDNI könnt ihr euch einmal die Direkt vom Acker Box bestellen. In der Box sind alle 'Basics' enthalten. Besonders der Joghurt und das frische Brot sind der Hammer! Viel Spass beim Bestellen :)

16. Juli 2017

OUTFIT / WHITE SHIRT & JEANS FOR A CASUAL SUNDAY LOOK


Eine neue Woche ist wieder rum, die ein wenig stressiger war als die letzten, jedoch auch seine guten Seiten hatte. Seitdem ich angefangen habe selbständig zu arbeiten, merke ich erst was für eine Arbeit das ist. In meiner Festanstellung musste ich mich um solche Sachen nicht zwangsläufig kümmern. Denn zum Bloggen gehören wie eben auch zu jeder anderen selbstständigen Arbeit auch, Akquise, Angebote und Rechnungen schreiben und Projekte planen, was nicht immer so stressfrei ist wie Outfits zu shooten. 
Jedoch durfte ich in den letzten Wochen auch endlich an immer mehr Projekten mitwirken, die auch mal außerhalb Hamburgs stattfanden, die ich eben während meiner Festanstellung nicht wahrnehmen hätte können. Ich muss aber zugeben, obwohl vieles noch Neuland für mich ist, macht es wirklich riesigen Spass.



Da ich mich die letzte Woche überwiegend in fancy Looks mit hohen Schuhen und engen Kleidern geschmissen hatte, wollte ich es heute ganz entspannt angehen lassen. Ein schönes weites Shirt, ein kuschliger Cardigan, eine Hose die nicht drückt und natürlich luftige Pantoletten. Die sind übrigens neu und von Deichmann. Sie sind einfach die perfekte Ergänzung für diesen schlichten Look oder? Wie sieht euer perfektes Outfit für die Wochenenden aus?





Shirt - Cubus
Cardigan - Selected Femme
Hose - Jeans Fritz
Schuhe - Deichmann

12. Juli 2017

BEAUTY / TESTING BEAUTÉ PACIFIQUE


Vor einigen Wochen lud mich die dänische Kosmetikmarke Beauté Pacifique zu einem Pressefrühstück ein. Ich kannte die Marke bis dato nicht und war umso gespannter, was mich erwarten würde. Zumal uns Beauté Pacifique auch zur einer Hautanalyse einlud, was mein Interesse noch mehr weckte.
Seit meiner Teenagerzeit habe ich nämlich Hautprobleme. Damals stärker als heute, jedoch wird es mit Ende Zwanzig einfach nicht schöner damit. Mittlerweile habe ich eine sehr strikte Beautyroutine und bin wirklich sehr ausgewählt was neue Beautyprodukte angeht.
Besonders als Blogger bekommt man ja so viele Produkte zugeschickt und man leicht in Versuchung gerät, ALLES auszuprobieren. Jedoch versuche ich mittlerweile, mich zurückzuhalten, da ich genau weiss, wie schnell zu viel Neues, bei meiner Haut nach hinten losgehen kann.

Hautscan
Der Hautscan beim Event.

Auch die Hautanalyse fiel bei mir, wie zu erwarten, mittelschlecht bis schlecht aus. Die obere Hautschicht war super dünn und entsprach der einer Frau um die fünfzig Jahre.
Ich habe in meiner Jungend, aber auch jetzt wieder, immer sehr starke Cremes verwendet. Was besonders eben die obere Hautschicht immer mehr angegriffen hat. Nach der Hautanalyse empfahlen mir die Expertinnen bei Beauté Pacifique eine auf meine Hautprobleme abgestimmte Pflegeserie, welche ich die letzten drei Wochen getestet habe.

ONE STEP - FEUCHTIGKEITSSPENDENDES GESICHTSWASSER

Was bei mir die letzten Jahre definitiv viel zu kurz kam, war die Reinigung. Und zwar weil ich schlicht und ergreifend zu faul war. Shame on me. Ich ging davon aus, dass Wasser alleine schon reichen würde. Aber gerade, wenn man viel Make-Up trägt, spült NUR Wasser, nicht ALLES runter. Somit habe ich mir in den letzten Wochen angewöhnt, besonders vor dem Schlafengehen dieses Feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser von Beauté Pacifique zu verwenden. Ein paar Tropfen auf ein Wattepad und das Make-Up abwischen. Anschließend wird alles mit Wasser abgespült und ich kann beruhigt mit gereinigter Haut schlafen gehen. 

Beauté Pacifique

CLEANSING FOAM - REINIGUNGSSCHAUM

In der Regel dusche ich immer morgens. Manchmal sind die Tage aber so stressig, dass ich Abends  auch nochmal unter die Dusche hüpfe. Dort habe ich mir den Reinigungsschaum von Beauté Pacifique platziert. Er eignet sich wunderbar zur Gesichtsreinigung unter der Dusche, ob nun morgens oder abends. Aber besonders nach einem langen Tag spült es das Make-Up gründlich und schonend runter.

Beauté Pacifique

DEFY DAMAGE 

Tagescremes sind ein sehr heikles Thema bei mir. Nachdem ich letztes Jahr die Pille gewechselt habe, hat sich mein Hautbild unglaublich verschlechtert.
Ich hatte bis jetzt immer eine wunderbar günstige Tagescreme verwendet, die bis Ende letzten Jahres einen sehr guten Dienst erbrachte. Nun verschlechterte sich mein Hautbild aber zunehmend und mein erster Gedanke war, auf Naturkosmetik umzusteigen. Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellte. Ich probierte mehrere Cremes auf Naturbasis aus, aber jede dieser Cremes schien meine Hautprobleme nur noch mehr anzugreifen.
Auf Grund dessen bin ich momentan sehr skeptisch was neue Cremes angeht. Ich entschied mich für die Defy Damage, da sie strak mit Vitamin A angereichert ist und besonders in meinem Fall Sonnenschäden bekämpfen, sowie gefäßzusammenziehend bei Hautrötungen wirken sollte. In der Regel tendiere ich eher zu Gel-Texturen, da sie bei meiner Haut einfach besser funktionieren. Dementsprechend musste ich mich bei der Defy Damage erst einmal umgewöhnen. Dennoch muss ich sagen, dass sie sehr ergiebig ist und somit wunderbar in die Haut einziehen kann.

Beauté Pacifique

SUPER 3 BOOSTER


Den Super 3 Booster habe ich im Gegensatz zu den anderen Produkten kürzer getestet. Das lag daran, dass ich auf Grund meiner Hautprobleme, vor einiger Zeit einen Hautarzt konsultierte, der mir eine antibiotische Salbe verschrieb, welche ich über Nacht benutzte.
Der Super 3 Booster sollte bei mir Pickel bekämpfen und die Narbenbildung vorbeugen, was zwei meiner gravierendsten Hautprobleme sind. Da meine Haut aber auch sehr trocken ist (ihr merkt schon, dass es bei mir ein wenig kompliziert sein kann), finde ich es super, dass auch diese Creme  so unglaublich ergiebig ist. Man braucht wirklich nur eine kleine Menge, kann aber sicher sein, dass das gesamte Gesicht die Nacht über mit Feuchtigkeit versorgt wird. 

Beauté Pacifique

Durch Beauté Pacifique habe ich definitiv ein Bewusstsein dafür erhalten wie strapaziert unsere Gesichtshaut sein kann und wie wichtig es ist, sich um sie zu kümmern. Besonders die Visualisierung des Hautbilds auf dem Event hatte mich sehr geschockt, aber auch überzeugt. Das Bewusstsein über Pflege und Reinigung kam bei immer zu kurz, weil ich noch zusätzlich andere Hautprobleme hatte. Die beiden Reinigungsprodukte sind meine beiden Favoriten aus dieser Serie, weil ich gemerkt habe, wie sehr sich mein Hautbild durch eine richtige Reinigung verbessert hat. 
Sehr schön finde ich auch, dass man sich beispielsweise in der Parfümerie Gänsemarkt hier in Hamburg beraten lassen und somit Produkte abgestimmt auf sein Hautbild erhalten kann. 

Mit liebevoller Unterstützung von Beauté Pacifique.

10. Juli 2017

GQ MENSION – 20 YEARS OF STYLE X GREY GOOSE

Melanie Diduch / Le Grand Fizz 1

Eine lauer Sommerabend, ein spritziger Drink und ein Rooftop mit Sicht auf Berlin. Es ist die perfekte Kombination für diese Jahreszeit nicht wahr? Praktisch der Innbegriff des Sommers in der Großstadt. All diese Komponenten vereinte Grey Goose letzten Mittwoch, als mich die Marke zur perfekten Summer Soirée in die Hauptstadt einlud. Grey Goose übertraf sich mal wieder selbst und gab sich an diesem Abend wirklich alle größte Mühe uns den perfekten Sommerabend zu bereiten. 

Melanie Diduch / Le Grand Fizz 2

Der Hintergrund? Grey Goose feiert dieses Jahr nicht nur sein zwanzigjähriges Jubiläum, sondern auch das des Männermagazins GQ. Und zu diesem Anlass lud uns Grey Goose zu seinem berühmten Atelier of Taste nach Berlin ein, welches erstmals in Deutschland präsentiert wurde. Einem Abend der durch großartigen Geschmack geprägt wurde, wie immer, wenn es zu einer Zusammenarbeit mit dem 'Worlds Best Testing Vodka' kommt. Einen ersten Vorgeschmack auf den Qualitätsansanspruch, den sich Grey Goose sehr zur Herze nimmt, durfte ich ja schon letztes Jahr in München erhalten, als es zur Boulangerie Bleue ging. 
Dieser Abend war aber definitiv noch eine Nummer größer. Ich kam Mittwoch Vormittag in Berlin an und durfte direkt im Hotel Zoo einchecken. Ein unglaublich schönes Hotel, was ich am Ende gar nicht mehr verlassen wollte. In meinem letzten Blogpost konntet ihr ja schon lesen, dass ich wieder einwenig mehr Zeit habe und mich um so mehr freue, an solche Events teilnehmen zu können.
Gegen Abend kamen wir dann zu einem ersten Get-Together auf der Dachterrasse des Hotels Zoo zusammen. Begrüßt wurden wir standardgemäß mit dem Le Grand Fizz, DEM Grey Goose Klassiker (hier geht es zum Rezept). Ich muss an dieser Stelle auch zugeben, dass ich mich unter anderem extrem auf die guten Drinks gefreut habe. Ich meine, wenn dich Grey Goose einlädt, dann kannst du sicher sein, dass du nur das Beste vom Besten bekommst. 

Le Grand Fizz
Melanie Diduch / Le Grand Fizz3


Nachdem die ersten Le Grand Fizz geschlürft waren, stand der zweite und eigentliche Programmpunkt an. Ich hatte zu Anfang ja schon erwähnt, dass wir neben des Jubiläums von Grey Goose auch anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des GQ Magazins in Berlin waren. Deshalb ging es anschließend zur GQ Mension in die Austernbank. Der offiziellen Party des Abends. Und wie ich an dem Abend auch lernte: DER Party an diesem Tag. 


Fotos - Christoph Grothgar


Vor Ort ging es - natürlich - mit den Köstlichkeiten weiter. Begleitet wurde der Abend nicht nur durch zahlreichen Espresso Martinis (welche ich an dem Abend das erste Mal trank und jetzt unbedingt lernen muss, wie man sie zubereitet), sondern auch mit eigens komponierten Neuinterpretationen des Le Grand Fizz, welche im Juni im französischen ‘Le Logis’ vom Bartender Noureddine „Nouri“ Elmoussaoui und der 2-Sterne Koch Sebastian Frank, kreiert wurden. Auf der GQ Party durften auch wir endlich in den Genuss dieser Interpretationen kommen. Wir durften hier Wodka aus Austernmuscheln schlürfen und darauf abgestimmte Finger Canapés naschen. Ich sagte doch, Grey Goose gab sich die allergrößte Mühe. Um es also runterzubrechen: Feiern auf höchstem Niveau. Danke an Grey Goose für diesen tollen Abend!


Foto - Christoph Grothgar

P.S. Da so viele von euch schon während meiner Instastory gefragt hatten, das Kleid ist von Self-Portrait. Ich hatte es letztes Jahr zu dem berüchtigten Hochzeitsmarathon gekauft und mich umso mehr gefreut, dass ich wieder einen tollen Anlass hatte um es anzuziehen.

Mit liebevoller Unterstützung von Grey Goose.

6. Juli 2017

OUTFIT / PLAID CHINOS & MONOCHROME BASICS



Ich sitze gerade im Zug von Berlin nach Hamburg und hoffe, dass ich gleich heile auf Grund des G20 Gipfels in Hamburg ankomme. Wir haben schon gehört, dass vieles gesperrt sein soll, weil heute Abend eine große Demonstration stattfinden soll. Diesem Trubel in Hamburg konnte ich glücklicherweise in den letzten zwei Tagen ein wenig entfliehen, da ich nämlich zu einem ganz tollen Anlass in Berlin gewesen war. Dazu werdet ihr am Sonntag aber mehr erfahren!




In diesem Outfitpost wollte ich euch aber eigentlich diese Chinahose zeigen. Sie ist schon uralt, aber ich habe sie letztens zufällig beim Aussortieren gefunden und mich super darüber gefreut. Geshoppt habe ich sie vor locker zehn Jahren bei H&M für heftige fünf Euro und sie seit her kein einziges Mal angehabt. Ich muss aber auch dazu sagen, dass Sneaker zu dieser Zeit noch nicht so richtig salonfähig waren, was wiederum hieß, dass alles andere irgendwie zu spießig gewirkt hätte. Da weiße Sneaker aus unzähligen Looks heute ja nicht mehr wegzudenken sind, konnte ich diese Hose in einen wunderbaren lässigen Look einbauen. Wie gefällt er euch?






Jacke - Zara
T-Shirt - Brenner Berlin
Tasche - Chanel
Hose - H&M
Sneaker - Adidas 

2. Juli 2017

PERSONAL / WIESO ICH MEINEN JOB GEKÜNDIGT HABE

Dieser Post lungert schon ein wenig länger in meinen Entwürfen rum. Genau genommen seit März. Er sollte eigentlich die Fortsetzung zu diesem Blogpost werden. Als ich diesen Post damals fertig geschrieben hatte, war ich mir jedoch unsicher, ob ich ihn wirklich veröffentlichen sollte, da doch  viel Privates drin steckt. Ich denke aber, dass dieses Thema für einige von euch von Relevanz sein könnte und ich deswegen gerne meine Erfahrungen mit euch teilen will.


BYE FESTANSTELLUNG

Wie viele von euch, die hier regelmäßig unterwegs sind, wissen, war ich die letzten zwei, fast drei Jahre festangestellt. Ab Anfang März dieses Jahres aber nicht mehr! Aber um alle von vorne abzuholen: Nach meinem Kommunikationsdesignstudium bin ich mehr oder weniger spontan von Hannover nach Hamburg gezogen. Noch während meines Master Kolloquiums bekam ich die Jobzusage hier in Hamburg und hatte ab da an vier Wochen Zeit eine Unterkunft in meiner neuen Heimat zu finden. Mit sehr vielen Nerven und großem Glück habe ich dann auch durch Zufall die perfekte erste, eigene Wohnung gefunden. Mitten in der Sternschanze, Altbau, ziemlich klein, aber sehr süß. Zehn Minuten von der neuen Arbeit entfernt. Jackpot. 


Als junger Kreativstudent träumte man (damals, 2011) in der Regel von einem Job in einer großen Werbeagentur. Besonders in Hannover war das Träumen von der weiten Welt 'ne große Sache. Die kreative Szene fehlte und das Thema Selbstverwirklichung sah ich dort nicht richtig. Während des Studiums wurde uns die Werbebranche immer als Königsdisziplin verkauft. Sie verkörperte irgendwie die ganze kreative Coolness, von der wir unerfahrene Studenten noch weit entfernt schienen. Somit war es für mich der perfekte Einstieg ins Arbeitsleben: eine Festanstellung in einer große Werbeagentur mit tollen Kunden und kreativen Projekten. Der erste große Schritt ins Erwachsenwerden war praktisch gemeistert.


Ende letzten Jahres stieß ich dann auf zwei sehr spannende Beiträge. Einmal auf den von Daria Daria und auf eine Reaktion auf diesen Artikel von luiseliebt. Dort ging es zusammengefasst um das Glücklichwerden und dass viele Menschen viel zu lange darauf warten würden, denn eigentlich sei man doch seines Glückes eigener Schmied. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich todesunglücklich war, aber ich war definitiv übermüdet und ausgelaugt. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr. Ich hatte das für mich immer so ein wenig abgetan, da ich ja 'erst sechsundzwanzig' war und ich ja eigentlich gerade jetzt durchpowern müsste. Andere würden es ja schließlich auch schaffen.  Der Gedanke der beiden Mädels hatte mich jedoch ein wenig angestachelt. Vielleicht war es auch nur eine zusätzlicher Anstoß für die kommende Entscheidung. Denn so beschloss ich Ende letzten Jahres einfach zu kündigen. Ohne was Konkretes in Aussicht und nur einen wagen Plan zu haben. Ich wollte etwas Neues ausprobieren und mal wieder ins kalte Wasser springen.


Mir erscheint dieses Vorhaben immer noch sehr luxuriös. Mir ist bewusst, dass es nicht der Normalfall ist, sich von seinem festen Job zu trennen. Unsere Eltern hätten das früher wohl erst gar nicht in Betracht gezogen. Aber ich brauchte eine Pause und wollte was Neues. Zwei Argumente, die für mich völlig ausreichend waren.
Seitdem ich sechzehn war, habe ich praktisch durchgearbeitet. Alles immer parallel gemacht. Abitur, Arbeiten, Studium, Arbeiten. Und es hat super funktioniert. Ich brauchte diesen 'positiven Stress' auch um mich selbst zu pushen. Jetzt signalisierte mein Bauchgefühl aber deutlich, dass es Zeit für einen Schlussstrich wäre. Auf den ersten Blick eigentlich eine recht naive Einstellung. Auf den zweiten aber genau die Richtige. Denn um ehrlich zu sein, habe ich bis jetzt alle großen Entscheidungen aus dem Bauchgefühl getroffen und nie eine davon bereut.


HALLO AUSZEIT 

Der nächste Schritt: ein kleine Pause vom Arbeitsleben zu nehmen. Zur Ruhe zu kommen und sich neu zu sammeln. Diese Pause habe ich mir in den letzten Monaten auch einfach mal genommen. 
Während der letzten Monate auf der Arbeit schlief ich von Tag zu Tag schlechter, lag Nächte lang sogar wach, war total übermüdet gewesen und wusste nicht wohin mit mir. Zusätzlich war meine Kiefer- und Nackenmuskulatur komplett hinüber und ich hätte eine ausgiebige Physiotherapie gebraucht. Das wiederum war zeitlich einfach nicht drin. Mir war zuvor gar nicht bewusst gewesen, wie sehr ich diesen Schlussstrich gebraucht habe. Mittlerweile kann ich tatsächlich sagen, dass Körper und Geist, wie blöd sich das auch anhören mag, wieder komplett zur Ruhe gekommen sind. Ich konnte wieder einmal runterfahren und klarkommen.
Mich reizte auch zunehmend der Gedanke mein eigener Chef zu sein. Besonders im kreativen Sein fehlte mir in der letzten Zeit die Eigenständigkeit. Ich wollte aber auch einen größeren Fokus auf let them eat cotton candy legen. Der Blog war immer ein Hobby gewesen, dass ich mit sehr viel Leidenschaft betrieben habe und welcher mir große Freunde bereitet hat. In den letzten zwei Jahren hat sich dieser Blog sogar zu einem kleinen Business etabliert. Durch den Zeitmangel konnte ich ihn aber nur spärlich bespielen und war nicht mit dem Herzblut dabei, das ich eigentlich gerne investiert hätte. Das sollte sich ändern. Ich hatte mir vorgenommen, euch wieder öfter mitzunehmen und hier viel mehr meine Liebe zu Design, Mode und Fotografie zu teilen.