25. September 2015

TRAVEL / SEOUL


Stadtteil Hondea 

Nach den letzten Outfitposts warten jetzt noch die letzten beiden Blogposts aus Asien in den Startlöchern. Und zwar aus Seoul. Rückblickend betrachtet, eine Stadt in die ich unbedingt wieder reisen möchte. Nach unserem Thailandtrip sind wir rüber nach Südkorea geflogen, da Martina dort zuvor ein halbes Jahr studiert hatte und ihren Koffer da gelassen hatte, den wir wieder nach Deutschland mitnehmen mussten. 
Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Stadt hat mir unglaublich gut gefallen und ich würde jedem eine Reise dorthin empfehlen! So in dieser Art habe ich mir immer Tokio vorgestellt. Sehr westlich angehaucht und somit für uns sehr modern, aber irgendwie doch mit eigenem Charme durch die asiatische Kultur.


Auch in Seoul haben wir in einem Hostel gewohnt. Zwar war dieses ein wenig teuerer als in Thailand, aber vom Preis-/Leistungsverhältnis wieder optimal! Das Hostel lag im Studentenviertel Hongdea. Das einzige Manko: Wir sind von Thailand aus über Nacht nach Korea gefolgen und waren somit gegen 8 Uhr morgens am Hostel, nur leider kein Mensch im vor Ort, der uns hätte empfangen können. Somit sind wir dann erstmal im Nachbarhostel Two Two House untergekommen, welches, obwohl wir nicht dort gewohnt haben, ich es vom ersten Eindruck echt empfehlen kann. Nach unserem missglückten Empfang, wurden wir dort nämlich super freundlich zum Frühstück in der Gemeinschaftsküche / Rezeption empfangen. Übrigens trinken Koreaner ihren Morgenkaffee anscheinend schwarz und kalt - er hat aber dennoch ganz gut geschmeckt. Die Einrichtung in diesem Hostel ist einfach super, alles, inklusive der Zimmer, ist sehr, sehr modern eingerichtet. Ein sehr cooler Eindruck.

Two Two House

Aussichtsplattform N Seoul Tower

In Seoul waren wir insgesamt nur 4 und halb Tage, aber das hat auch vollkommen gereicht. Martina hat mir ihre persönlichen Hotspots wie die Aussichtsplattform am N Seoul Tower, den Fischmarkt oder den Secret Garden gezeigt und ich war super angetan.
Ein kleiner Kulturschock für mich: der Fischmarkt. Wir alle kennen ja die Fischtheke bei Metro oder Edkea, aber diese Theke war eine ganz andere Liga. Martina hatte mir schon im Vorfeld erzählt, dass man typischerweise in Korea lebendige kleine Tintenfische verspeist, die vor den Augen zerstückelt und dann in Öl getaucht werden, damit sich die Saugnäpfen mit ihren noch aktiven Nerven, nicht an die Speiseröhre kleben. Heftig ne? Zudem kommt, dass fast alle Fische und Meeresfrüchte, die dort erkauft werde, lebendig sind und erst nach Kauf zubereitet werden.

Fischmarkt

Secret Garden

Korean Barbecue

Neben den Sehenswürdigkeiten haben wir uns natürlich auch die typische koreanische Küche gegönnt. Sprich Korean Barbecue, Bulogogi und Bibimbap. Fast alle Gerichte bestehen aus Rindfleisch. Wirklich viel Rindfleisch. Also ist diese Küche eher nicht für Vegetarier. Zudem kommt noch, dass die Koreaner mit Metallstübchen essen. Ein absoluter Horror für mich. Ich habe es in den vier Tagen einfach nicht hinbekommen, die Stäbchen korrekt zu bedienen. Plus: Zum Essen wird Soju getrunken. Ein süßer Branntwein mit 20 Prozent. Dieser wird dann schön pur getrunken. Als Kurze. Was in hier in Deutschland eher zum Feiern getrunken wird, wird dort regulär zum Essen aufgetischt.


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