25. August 2015

TRAVEL / KOH TAO



Der zweite Post aus Thailand folgt heute. Leider kam das Dockville und ein paar vieler Drinks meiner Blogpost-Planung in die Quere. Shame on me. Aber Jetzt! 
Von Bangkok aus ging es mit dem Nachtzug und der Fähre auf die erste Insel im Osten Thailands, auf Koh Tao. Eigentlich wollten wir zu erst die Insel Koh Phangan ansteuern um dort die Full Moon Party mitzunehmen. Leider war unsere Reiseplanung doch ein wenig ZU spontan gewesen, sodass wir keine günstige Unterkunft mehr gefunden haben. Und ein 8-Bett-Zimmer musste dann echt nicht sein. Kurzerhand haben wir dann die Route dann geswitched.

Auf die thailändischen Inseln kann man entweder fliegen, mit dem Zug fahren oder auch mit dem Bus. Da uns der Flug nach Koh Samui zu teuer und die Busfahrt zu lang war, haben wir uns für den Nachtzug entschieden. Der kostet um die 11 Euro und hat eine Fahrtdauer von sechs Stunden hatte, plus die dreistündige Überfahrt mit der Fähre vom Festland auf die Inseln. Wir waren zunächst ein wenig skeptisch, weil alle Schlafplätze ausgebucht waren und es nur noch Sitzplätze gab, bis wir uns dann überlegt haben, dass eine Fahrt nach Polen zur Familie im Auto noch länger dauert. Tatsächlich war die Zugfahrt auch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte, bis auf die Tatsache, dass es dank Klimaanlage unglaublich kalt war. Wir hatten zwar Decken von den Mitarbeitern bekommen, aber auch mit denen war es locker zu kalt. Also falls ihr jemals diesen Transport wählen solltet, packt auch gut ein. Die Überfahrt mit der Fähre hingegen, war super. Vom Personal her ist alles top organisiert und Martina und ich haben festgestellt, dass man durch das Schaukeln des Schiffes ganz wunderbar einschlafen kann. 


Auf Koh Tao waren wir insgesamt nur fünf Tage, jeweils ins zwei Unterkünften. Für uns war es der perfekte Zeitraum dort, da die Insel auch nicht sonderlich groß ist und man schnell alles gesehen hat. Wir waren überwiegend an der westlichen Seite der Insel am Sairee Beach, da es dort angeblich am schönsten sein sollte. Ich persönlich fand die Strände im Süden viiiieel schöner. Sie waren so viel ruhiger als der Sairee Beach, der die meisten Touristen auf Grund der günstigen Hostels anzieht. Wobei wir da schon echt verwöhnt waren, weil auch der Sairee Beach im Vergleich zum Spanien-Urlaub-Strand einfach ungewöhnlich leer wirkte. Natürlich schienen die Unterkünfte im Süden auch locker das Vierfache gekostet zu haben, im Vergleich zu unseren Unterkünften.
Wir haben es aber zum Beispiel so gemacht, dass wir die letzten Tagen immer mit dem Roller zu den Stränden gefahren sind. Da die Insel eben recht überschaubar ist, war das gar kein Problem.





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