16. Februar 2014

Beauty / Aspria-Auszeit

Foto: Aspria

"Gönn dir was!", war gestern mein Motto. Eigentlich gönnte mir mein Freund: Einen (fast) Baby freien Tag im Aspria Spa Hannover, den er mir – dank dezenter Hinweise meinerseits – zu Weihnachten schenkte. Seit ich vor einigen Jahren zum Studium hergezogen bin, habe ich mir vorgenommen die Fitness- und Wellness-Oase direkt am Maschseestrand zu besuchen. Gescheitert ist es bisher an der Anfahrt – die Hannover-Lindenerin verlässt ungern ihren Stadtteil – und an der Budgetfrage.

Zu letzterer mein vorgezogenes Resümée: Die Spa-Tageskarte ist jeden der 39 Euro wert! Wer unter der Woche das Spa besucht, bezahlt 10 Euro weniger als am Wochenende. Ist euer Geburtstag Anlass für's Gönnen, könnt ihr euch über 20 Prozent Preisnachlass freuen.

Mit der Intention, nach fünf Monaten Mutterschaft am Tag, Studieren am Abend, verspanntem Rücken und winterrauer Haut, Kraft für meine bevorstehende Masterarbeit zu sammeln, habe ich am Abend das Spa tiefenentspannt mit strahlendem Teint verlassen.

Von den von mir acht gezählten Saunen und Dampfbädern habe ich langsam schwitzend bei 45 bis 50 Grad begonnen. Beim anschließenden Dampfbad fand eine der zwei Mal täglich stattfindenen Zeremonien statt, bei der das Spapersonal ein frisch zubereitetes Peeling ausschenkt. Unseres bestand aus Schokolade, Orangenmousse, Salz und Öl und hinterließ neben glatter Haut einen leckeren Keksteigduft auf dem gesamten Körper.

Mein Tageshighlight war die hawaiianische Lomi Lomi Nui Massage, die ich zuvor gebucht habe. Zu Beginn wird der gesamte Körper mit warmem Öl übergossen. Für die Ganzkörpermassage liegt man auf dem Rücken, dennoch wird jede Körperpartie – dem Intimbereich ausgenommen – erreicht. Ich habe zu Beginn befürchtet, dass mein Rücken nicht die gewünschte Zuwendung erhielte. Dank dem Öl jedoch, kann die Masseurin auch unter den liegenden Körper gelangen und die Massagegriffe fühlen sich angenehm fließend an. Dass ich mir am Vorabend noch eine Express-Maniküre gegeben habe, hat sehr zu meiner Entspannung beigetragen – denn die Ganzkörpermassage hält, was sie verspricht: Von den Zehenspitzen bis zum Haaransatz wurden sämtliche Musklen mit sanften, aber bestimmten Griffen massiert und gedehnt.

Nach einem kleinen Snack im Bistro, ging es in die Panorama-Sauna, um bei 90 Grad auch die letzte Pore auszureinigen und im Anschluss – statt kalter Dusche – auf einen Spaziergang am Maschseestrand und auf den Steg.

Für die Ruhepausen zwischen den Sauna- und Dampfbadgängen bietet das Aspria genügend Liegemöglichkeiten und auch solche, sich vom Trubel – bis 13 Uhr geht die Familienzeit – abzuschotten.

Fazit
Dieser Ort wird mich wieder sehen! Beim nächsten Mal in Begleitung meines Freundes und ab sofort mindestens zwei Mal im Jahr – zu Winterbeginn und -ende. Falem Winterteint und verspannten, wegen der Kälte hochgezogenen Schultern tut die Wärme der Saunen- und Dampfbäder gut. Das luxuriöse Ambiente und der fantastische Blick auf den Maschsee bis zum Rathaus sorgen für das Kurzurlaubsfeeling. Die Massage war ein Traum und absolut zu empfehlen – fragt nach Kerstin! Beim nächsten Mal möchte ich ein Energy & Repair Treatment mit Körperpeeling, Hot-Stone-Massage und Gesichtsbehandlung ausprobieren.

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